Er hat Mehrwert gesagt...

Ich habe diesen Post zuerst als Kommentar zum sehr lesenwerten Artikel auf dem Blog von @blume_bob gepostet. Das Feedback war aber so, dass ich das doch als Blogpost veröffentlichen solte, um es später problemlos referenzieren zu können. Vorab: die Diskussion, ob als Begriff „Mehrwert», «Vorteil», «Zusatznutzen» oder «mächtiger Badabumm» verwendet wird, interessiert mich nicht. Wieso schreibe ich dann hier? Weil ich der Meinung bin, dass die Diskussion innerhalb der pädagogischen Gemeinde am eigentlichen Ziel vorbei geht.

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Markdown, die Zweite

In meinem Post «Warum Markdown» habe ich geschildert, wieso ich vom Nutzen von Markdown überzeugt bin. Im Nachgang zum zum Bildungsbrunch 2018 der @Bildungspunks in Wien am Wochenende habe ich nochmals per Twitter auf den Post hingewiesen. Die Reaktion war erstaunlich und interessant. Es kam eine Reihe von gutem Feedback, Kritik und Fragen, die ich hier ausführen und beantworten möchte. An dieser Stelle herzlichen Dank an (in chronologischer Tweetfolge) @BirgitLachner, @unzeitgemaess_, @Bildungsdings, @martinlindner, @texjoachim für die interessanten Gedanken!

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Bugs und Schule

Ich habe kürzlich auf Twitter geschrieben: Falls Ihr Schülerinnen/Schülern zeigen wollt, wie und was sich aus Fehlern lernen lässt und das diese Teil des Lernprozesses sind, ladet Euch einen erfahrenen Softwareentwickler ein, der gut erzählen kann. Tatsächlich bieten Softwarefehler (und ihre Behebung) eine gute Gelegenheit, um Fehlerkultur und das Lernen aus Fehlern auf interessante Art und Weise zu zeigen. Gleichzeitig kann die Geschichte des «Debugging» spannend sein wie eine gute Detektivgeschichte.

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Mauer oder Hecke

Wie wollen Sie der Informationsflut begegnen? Wenn Sie kein Eremit sind, teilen Sie mit einem Großteil der Bevölkerung eine Herausforderung: Information Overload. Immer mehr Daten in immer kürzerer Zeit, Mails über Mails und nach einem Tag 500 Posts auf Twitter, Instagram oder wo Sie noch unterwegs sind … Angeblich hat aktuelles Wissen in manchen Fachgebieten eine Halbwertszeit von zwei Jahren oder weniger. Beginnen Sie also nach dem Studium Ihre Berufslaufbahn, dann sind unter Umständen nach 10 Jahren noch ca.

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Invasionen, Theater und der richtige Zeitpunkt

Viele Leute, vor allem die jüngeren, kennen Alec Guiness nur in seiner Rolle als Obi Wan Kenobi in «Star Wars». Eine Rolle, von der sich der Schauspieler früh distanzierte und die er in den Episoden 5 und 6 wohl nur deshalb übernahm, weil er eine Beteiligung von 2.5% an den Einnahmen ausgehandelt hatte. Eine Summe, die im für den Rest seines Lebens erlaubte, nur noch Rollen anzunehmen, die er wirklich spielen wollte.

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Müßiggang in digitalen Zeiten

Der Vollmond wetteifert durch das Fenster mit der gedimmten Beleuchtung des Monitors. Es ist kurz nach Mitternacht, ich sitze im stillen Arbeitszimmer vor dem Rechner, während Frau und Tochter bereits schlafen. Und ich hatte gerade eine Eingebung. Eine, die ich dank etwas erreichte, was gemeinhin als Müßiggang bezeichnet wird. Haben wir Zeit für «Muße»? Den Anstoss zu diesem Blogpost verdanke ich Bob Blume. Nun gibt es viele lesenswerte Blogbeiträge von @blume_bob.

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Fake-Fotos finden

Das Internet ist jeden Tag voll mit Bildern. Vielen und ungewöhnlichen Bildern. Manche davon sind ungewöhnlich, manche kaum zu glauben. Wie soll man da noch wissen, ob ein Foto echt ist oder nicht? Nehmen wir die beiden Bilder unten? Welches davon ist echt und welches manipuliert? Wie kommen Sie zu Ihrer Entscheidung? Sicher gibt es Bilder, bei denen sich sofort sagen lässt: «FAKE!» – andere aber sind gut manipuliert, andere wiederum sind tatsächlich echt.

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Bierflaschen, Mondraketen & das Ende einer Ära

Glück muss man haben Georg von Tiesenhausen hatte Glück gehabt. Schon wieder. Nicht nur, als er als Ingenieurs-Student im Zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht einberufen wurde und dann 40km vor Moskau den Befehl bekam, sein Studium in Hamburg fortzusetzen. Er schaffte auch den Abschluss und wurde dann 1943 sofort nach Peenmünde abkommandiert, wo Ingenieure für die V2 gebraucht wurden. Sein Glück setzte sich fort, als er überlebte, nach kaum zwei Jahren aus der Gefangenschaft entlassen wurde und sich anschließend mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen konnte.

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